Nichts fängt bei denWorten an, am Anfang ist Ruhe, dort liegt die Kraft, es fängt mit dem Schweigen an. Ehe der Schrei der Hölle erklang. Hochzeit der Freude. Leid der Geburt – gelähmt liegt im Bett mein Fleisch, beobachtend die Schwangerschaft der Schwägerin. Erneut steht eine Hochzeit an, solle sie bezeugen. Akt der schwindenden Freude im Widerklang der Kultur. Kraftlos wie ich bin. Freitag in Berlin. 30.Geburtstag von ihr. Ich fand ein Buch von Sybille Berg, dass ich ihr schenken wollte; auch schon in Hinblick auf die Ehe. Ich schaffe es nicht, es zu besorgen. Liege da und schreibe. schweige. die eule hält mir den spiegel vor , die kuh brüllt MUUUHH! es bereitet mir Müh, den kopf zu heben. zu reden, das Schweigen Zu Brechen. Mich zu erbrechen. eine Freude: Ich blähte auf und wäre der Mann, der schlief.
trmblg.de
Ein neues Blog geht an den Start. Ein Blog, dem im Titel die Vokale fehlen. Zwischen den Konsonanten, Lücken entstehen, die sich zu Abgründen auftun könnten. Abgründe, in die ganze Trümmerbrocken fallen können und die Lücke dennoch nicht zu schließen vermögen. Abgründe, an dessen Ränder Klippen emporragen. Man könnte versuchen sich von Klippe zu Klippe zu hangeln, wenn man stürzt, abrutscht, den Halt verliert, hinunter gar abstürzt, landet man auf den Vokalen. Man sieht sie nicht, doch sie sind immer da. Da unten oder oben, ganz nach Perspektive; ob man auf den Konsonanten steht oder bereits auf den Vokalen schwebt. Was sind das für Vokale? Fällt es sich auf Einem besser, als auf einem anderen? Sind sie starr oder flexibel, variiert das nach Wetter- oder Gemütslage? Können wir das wissen oder erfahrbar machen? Ist das wichtig oder wenigstens interessant? Stell Dir die Frage: Interessiert dich das?
Wenn ja, wird das Blog mit dem Untertitel <<the real man burns like god>> an Ort und Stelle fortgesetzt…