<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>the real man burns like god</title>
	<atom:link href="http://trmblg.de/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://trmblg.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Sep 2010 00:07:36 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Einmal mehr wollte ich mutig sein&#8230;</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/09/04/einmal-mehr-wollte-ich-mutig-sein/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/09/04/einmal-mehr-wollte-ich-mutig-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Sep 2010 23:55:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trmblg.de/?p=50</guid>
		<description><![CDATA[Wann hast du denn mal für mich Zeit? Die Frage hinfäl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wann hast du denn mal für mich Zeit? Die Frage hinfällig. Sein Tod kam schneller.  Was interessiert Sie jetzt noch? Die Beliebigkeit?  Wie dumm muss ich gewesen sein, diese eine Frage immer wieder zu stellen – abzuwarten, zu zweifeln, da keine Antwort kam. Bis mich die Nachricht gestern erreichte, sah ich jeden Tag, wie er noch lebte. Nur ich schien ihm egal zu sein. Ich fragte weiter, sagte, was ich mir wünsche. Ein Telefonat:<br />
<strong>30 Minuten Zeit.</strong></p>
<p>Ich werde nie erfahren, weshalb er sich die Zeit nicht nahm.  Zu fordernd sei ich gewesen, doch das ist keine Wahrheit. Ich habe mich für ihn interessiert. Wir haben uns füreinander interessiert…doch er ist gegangen, während ich bei ihm blieb. Aus Angst. </p>
<p>Vielleicht wären 30 Minuten zu spät.</p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/09/04/einmal-mehr-wollte-ich-mutig-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Klempenow</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/09/02/klempenow/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/09/02/klempenow/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 23:44:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trmblg.de/?p=45</guid>
		<description><![CDATA[Dieser Ort hat mich begleitet. Ich wuchs, bis ich in di [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser Ort hat mich begleitet. Ich wuchs, bis ich in die Schule kam, bei meinen Großeltern in Völschow auf. Oft, ich denke einmal im Monat, sind wir von dort nach Neubrandenburg gefahren. Immer an dieser Burg vorbei. Ich erinnere mich, wie ich noch bis vor kurzem die Luft anhielt -und es auch heute ab und an noch tue- wenn wir an der Bushaltestelle oben an der Straße vorbeikamen. Es war eine stille Vereinbarung zwischen meinem Bruder und mir, da wir es unangenehm fanden, dass mein Opa hier immer wieder urinierte. Er stieg aus dem Trabant aus und war nur wenige Minuten verschwunden, doch unsere Lungen waren anfangs nicht trainiert. Ich kapitulierte erst, als vor einigen Jahren eine Bauampel direkt vor der Bushaltestelle stand. Mein Großvater, der Bürgermeister von Völschow, war da schon tot. </p>
<p>In Neubrandenburg, unweit des Marktplatzes, gab es im Erdgeschoß eines Kaufhauses den wohl besten Kuchen. Möglich, dass es eine verklärte Kindheitserinnerung ist, doch ich habe einen solchen Kuchen nie wieder gegessen. Ich bin auch entschieden, einen solchen Kuchen nie wieder zu essen! Erinnerungen sollen bleiben.<br />
Mein Opa war ein schwieriger Mann, jähzornig, zweifelnd, unsicher. Vor allem aber war er ein gebrochener Mann, nachdem nichts mehr von seinem Lebenswerk wahr sein sollte. Es war ein Leidensweg, den wir mit ihm gingen. </p>
<p>Und dann sah diese Burg anders aus. Im Schatten noch die Ruine, doch aus dem Innern kam Musik. Immer Donnerstags war im Burgcafé Jazz. Ich kam einmal und dann immer wieder. Ich traf hier Freunde. Begegnete ihnen wieder. Arbeitete hier und fand mich plötzlich im Kostümfundus des Theaters Greifswald wieder &#8211; auf der Suche nach einem Knappenkostüm.</p>
<p>Eine dritte Begegnung: Ortswechsel &#8211; Stralsund. Ich lese dort an einem Märzabend Texte von mir. Monate später werde ich hierher eingeladen. Absagen konnte ich nicht. </p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.9.13';
var flattr_uid = '16743';
var flattr_url = 'http://trmblg.de';
var flattr_lng = 'de_DE';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';
var flattr_btn = 'large';
var flattr_tle = 'the real man burns like god';
var flattr_dsc = '';
</script>
<script src="https://api.flattr.com/js/0.5.0/load.js?mode=auto" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/09/02/klempenow/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Look at the people behind you</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/09/02/look-at-the-people-behind-you/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/09/02/look-at-the-people-behind-you/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 23:00:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trmblg.de/?p=41</guid>
		<description><![CDATA[Sehen Sie die Leute vor Ihnen? Das sind Freunde von mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehen Sie die Leute vor Ihnen? Das sind Freunde von mir. Sie wippen auf einem Brett, am Fuße der Rügener Kreidefelsen. Das war im letzten Jahr. Vor kurzem haben sie geheiratet. Sie besuchen mich hier einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. Es ist inzwischen eine Art Tradition geworden, weil uns diese Momente wichtig sind. Wir schalten unsere Handys aus, fahren ans Meer oder in einen Wald, legen uns auf eine Wiese und verbringen gemeinsam Zeit. Wir reden oder schweigen, was auch eine Art des Redens ist, wenn man nah zusammen rückt. </p>
<p>Kennen wir uns? &#8211; Sicher nicht, wir sind sehr unterschiedlich. Es ist nicht wichtig sich zu kennen, wenn man einander wohl &#8211; fühlt. Es sind Momente, die einen verbinden. Bindungen basieren auf Vertrauen. Vertrauen ist eine Aktion und bedeutet nichts weiter als Austausch. Über den anderen reden, ihn nicht vergessen, ist nicht immer Tratscherei. Man kann mit einem Menschen besser über dieses, mit dem anderen über jenes reden und so schließt sich dann der Kreis. Wir geben uns hin, lassen uns ein und trauen uns einander Dinge zu sagen &#8211; oder miteinander zu schweigen. </p>
<p>Wir lachten, ich drehte mich um und sie war gestürzt. Wir rannten hin um zu helfen. Sahen uns an und lachten. Noch lauter als vorhin. Es hallte von den Felsen. </p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/09/02/look-at-the-people-behind-you/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bewesen</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/09/01/bewesen/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/09/01/bewesen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 22:19:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trmblg.de/?p=36</guid>
		<description><![CDATA[Da stand dieser Besen in der Ecke. Ganz vergessen. Wie  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da stand dieser Besen in der Ecke. Ganz vergessen. Wie gerne hätte ich ihn einfach gepackt und die Wohnung ausgefegt. Sie lag nur unweit vom Charlottenburger Schloss entfernt. Trat man aus dem Haus und schaute nach rechts, sah man die Fassade in voller Pracht. Bis heute war ich nicht mehr in der Gegend. Ich meide sie. Ich war glücklich, dass die Wohnung überhaupt nicht für unsere Bedürfnisse infrage kam. Es ist erschreckend, was einem in Berlin ernsthaft zum Wohnen angeboten wird.<br />
Ich wollte nicht hier sein, aber da ich nunmal hier war, wollte ich wenigstens den Schmutz von den Dielen fegen. Schon lange schien die Wohnung unbewohnt gewesen zu sein.  Ich war gar nicht da, ich träumte. Ich wünschte, alles nur geträumt zu haben. Das Bettdeck weit über den Kopf gezogen in einer anderen Welt. Hier war ich nun.  Ich hatte nicht einmal mehr Zeit zu duschen, ich hatte es meinem Mitbewohner versprochen mir diese Wohnung anzusehen.  Ich stieg in die S-Bahn nach Charlottenburg, stand auf der Straße und wartete. „Du Nutte!“  Viele andere kamen auch.<br />
Ich wollte alleine sein. </p>
<p>Mich nicht bewegen, Späne fegen.<br />
Dielen streicheln, kitzeln und kratzen.<br />
Den treuen Katzenkörper neben mir spüren und sonst nichts weiter mehr fühlen.<br />
Ich hatte mich falsch entschieden, es dauerte noch lange an.<br />
Und doch war es nur ein verlassener Raum. Einer von vielen.  Niemand ahnte, was in ihm bereits alles geschehen war, was hier gerade mit ihm passierte. Man fegt zu schnell den Gedanken weg. Der Besen schrie: &#8220;Nimm die Finger von mir weg!&#8221;</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.9.13';
var flattr_uid = '16743';
var flattr_url = 'http://trmblg.de';
var flattr_lng = 'de_DE';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';
var flattr_btn = 'large';
var flattr_tle = 'the real man burns like god';
var flattr_dsc = '';
</script>
<script src="https://api.flattr.com/js/0.5.0/load.js?mode=auto" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/09/01/bewesen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Schmutz</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/09/01/schmutz-2/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/09/01/schmutz-2/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 23:52:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trmblg.de/?p=30</guid>
		<description><![CDATA[Sie sitzen da. Viele in Berlin. Manch einer näher. And [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie sitzen da. Viele in Berlin. Manch einer näher. Andere wissen gar nicht, dass ich hier bin und sind trotzdem nahe bei mir. Es gibt Menschen, die würden das jetzt gerne hören, aber ich kann es ihnen nicht sagen.  Sie würden es missverstehen.</p>
<p>Vier Tage vor dieser Lesung bin ich nicht aufgeregt. Würden Sie mich fragen, wie es mir geht, würde ich überlegen. Lange überlegen, denn ich bin glücklich. Ein fremdes Gefühl.<br />
Ich bin gespannt, ob gefallen wird, was ich zu sagen habe. Es ist keine Pflicht. Im Mißfallen bin ich geübt. Als ich drei Jahre alt war, bin ich von einer Treppe gestoßen worden, von dem Menschen, der mich heute wohl  am Meisten liebt.  Sollte ich dankbar sein? Meine Mutter erzählt noch heute von dem Spagat im Gipsbein. Das kann ich jetzt nicht mehr.<br />
Wir sind uns näher gekommen, haben eine gemeinsame Sprache gefunden. Das ist schwer. Man braucht Geduld. Muss vieles ausblenden. Bisweilen mit  Zwang. Man begegnet Menschen, mit denen versteht man sich sofort – andere kann man auf Anhieb nicht leiden – beim Rest braucht es eine Menge Übung und Geduld. Sie haben es leicht! Aufstehen und gehen können sind ein Privileg.<br />
Die Worte zu finden ist eine Qual.<br />
Bleiben Sie sitzen und hören zu, wie ich mich quäle?<br />
Ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist, sitzenzubleiben. Zu schweigen.<br />
Ich schreibe. </p>
<p>Ich habe keine Freunde hier. Ich bin einsam.  Möchten Sie mit mir befreundet sein? Mochten Sie wirklich ihre Probleme hören?  Mich zu lieben ist nicht leicht.<br />
Ich suche nach einer Hand, einen Druck, der mich festhält und auffordert weiterzumachen.<br />
Wenn ich sie begeistere, ist es mein Beruf. Ich glaube es selbst kaum.<br />
Angst gibt es nicht – nur Furcht!<br />
Sie sitzen da und hören mir zu. Gehen sie! Ich fürchte mich!  Gehen Sie und hören nicht, was ich zu sagen habe, denn &#8211; es wird weh tun…</p>
<p>Als er von mir abließ, war ich missbraucht. Betäubt lag ich neben ihm, hatte ihn glücklich gemacht. Spürte den zufriedenen Atem in meinem  Nacken. Endlich ließ er von mir ab. Ich bin gegangen und fühlte mich schmutzig . Sah mir eine Wohnung an, die ich nie bezog.</p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/09/01/schmutz-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Und plötzlich ging es nicht weiter&#8230;</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/08/29/und-plotzlich-ging-es-nicht-weiter/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/08/29/und-plotzlich-ging-es-nicht-weiter/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 00:39:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[erinnerung]]></category>
		<category><![CDATA[geburtstag]]></category>
		<category><![CDATA[unfall]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trmblg.de/?p=23</guid>
		<description><![CDATA[Heute vor drei Jahren. Prost!

Link: 
 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute vor drei Jahren. Prost!</p>
<p><script type="text/javascript" src="http://de.sevenload.com/pl/rkAuwRT/500x408"></script>
<p>Link: <a href="http://de.sevenload.com/videos/rkAuwRT-Schutzengel"><img src="http://static.sevenload.net/img/sevenload.png" width="66" height="10" alt="Schutzengel" /></a></p>
<p><!-- INCLUDE javascript_bottom --></p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.9.13';
var flattr_uid = '16743';
var flattr_url = 'http://trmblg.de';
var flattr_lng = 'de_DE';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';
var flattr_btn = 'large';
var flattr_tle = 'the real man burns like god';
var flattr_dsc = '';
</script>
<script src="https://api.flattr.com/js/0.5.0/load.js?mode=auto" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/08/29/und-plotzlich-ging-es-nicht-weiter/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vorstellungen</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/08/29/vorstellungen/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/08/29/vorstellungen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 00:01:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trmblg.de/?p=18</guid>
		<description><![CDATA[Stellen Sie sich doch nur mal vor…

„ Meine Freun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stellen Sie sich doch nur mal vor…</p>
<p>„ Meine Freunde nennen mich Chris. Ich heiße Christian Meier. Ich lebe in Rostock, liege aber oftmals in einem anderen Bett. Ich reise gern und gehe regelmäßig in die Oper. Nicht wegen der Musik, aber ich liebe Parfum und Männer in dunklen Anzügen. Dass ich Männer liebe, wissen aber  nur all jene mit denen ich geschlafen habe und meine beiden besten Freundinnen. Sie brauchen mich. Aber eigentlich nur, da  es sich in ihrem sozialen Umfeld schickt, einen schwulen Freund zu haben.  Wenn ich mal jemanden brauche ist niemand für mich da. Ich verletze die Gefühle derer, die mir was bedeuten könnten. Aus Angst . Ich leide immer wieder unter schwersten Depressionen. Ich sage immer, ich sei bisexuell, doch ich lasse mich wahllos von mir unbekannten Männern quälen, erniedrigen und  auf perverse Weise benutzen.  Oft stehe ich in Damenunterwäsche unter meinem Anzug  vor meinen  Studenten. Ahnungslos  […]“</p>
<p>Ich unterbreche Christian Meier , denn er war nicht gemeint. Würden Sie den Text im Theater hören, würde er noch weiterreden. Er würde behaupten, dass ich ihn belästige. Doch was ich eingangs sagen wollte: Stellen Sie sich doch nur mal vor, Sie liegen auf einer grünen Wiese!  Die Welt um Sie herum wäre schön. Sie liegen nicht alleine hier. Doch sie schweigen. Sie haben die letzten Stunden gemeinsam schweigend verbracht. Sie spazierten durch das Flusstal keine zehn Minuten von hier. Ihre Freunde und sie. Aßen selbstgebackenen, noch warmen Kuchen im Garten. Jetzt liegen sie hier. Sie kamen an eine natürliche Grenze.  Drei Schritte weiter und die Wiese wäre überflutet. Über ihnen ein türkisblauer Himmel . Weiße Wolken. Schließen wir die Augen sind wir gemeinsam am Meer. Der Wind in den Bäumen klingt &#8211; ganz genau &#8211; so.</p>
<p>Oft sind es Klänge,  die unser Herz berühren, Erinnerungen wecken.  Es ist die Sprache, die alles begreifbar macht. Schweigen ist Malerei. Erinnerungen. Doch wir erinnern nicht, wir leben Bilder.</p>
<p>Im Text steht: „Bleiben Sie!“ Ich kann diese Worte nicht löschen, es tut mir leid. Rostflecken auf der Fassade kann man übertünchen, Wörter kann man nur streichen und man tut es häufig, wenn man schreibt. Doch diese zwei Worte können wir nicht löschen, ich kann sie nur einfärben:  Jedenfalls freue ich mich, dass ihr hier seid.</p>
<p>Ich weiß nicht, wie lange ich schon in den Himmel schaue, doch plötzlich wende ich meinen Kopf unkontrolliert ab. Eine Schnecke zieht sich in ihr Haus zurück. Sind Zwitterwesen bisexuell?  Stellen wir uns diese Frage  gar nicht, es gibt Wichtigeres. Twittern Sie? Fassen sie sich kurz! Das Leben ist wunderlich.</p>
<p>Christiane, Christina und Christian. Drei Menschen,  denen ich ganz unterschiedlich begegnet bin, die aber alle etwas gemeinsam haben.</p>
<p>Stellen Sie sich doch nur mal vor, sie fahren auf der Autobahn. Sie fahren zu einer Wohnungsbesichtigung und plötzlich kippt neben ihnen ein Laster um. Was machen sie, möchten sie überleben? Sie reißen den Lenker herum!  Die Sekunden werden zu einem Film. Bilder, wie im Balett, tanzen vor ihren Augen. Das Leben als Daumenkino und jedes Bild wird wichtig.</p>
<p>Sie wachen auf, können sich bewegen. Ich traf einen ehemaligen Kommilitonen, der erzählte mir von einem gemeinsamen Bekannten, der auch einen Unfall hatte und nun querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt. Ich ging mit ihm ins Bett – aus Mitleid. Eine schöne Nacht.</p>
<p>Man macht immer wieder Dinge, die man eigentlich nicht tun sollte. Man sollte sich darüber nie ärgern. Eine grauenvolle  Poetin schrieb einen wunderbaren Satz. Ich weiß nicht, ob es diese Frau wirklich gab, doch ich las von ihr: „Und die wunderliche Welt dreht sich weiter.“ Tanzen wir!</p>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/08/29/vorstellungen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Vatertag</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/08/27/vatertag/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/08/27/vatertag/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 23:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trmblg.de/?p=14</guid>
		<description><![CDATA[Oft ist die letzte Erinnerung nur ein nackter Körper.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft ist die letzte Erinnerung nur ein nackter Körper. Doch diese Erinnerung ist anders. Dieser Körper zeugt Spuren von mir. Aus ihm bin ich gekommen. Sein Sperma spritzte mich in die Welt. Der  Leib ist fort, in der Seele vereint.  Heute macht sich der Schmerz erst breit.</p>
<p>Er starb mit uns.  Sterben Sie! ich fordere sie heraus! Sterben Sie. Alle</p>
<p>Das Gefäß, der Klang seiner Stimme – dies alles ist leer. Luftlos. Leicht. Gestorben – sterben wir! Gemeinsam und lachend.</p>
<p>Die Fenster geschlossen, verhängt mit einem großen Baumwolltuch. Die Unschuld des ersten Satzes ist vergangen. „Werfen Sie das Bettzeug fort!“, sagte die Pflegerin vom Roten Kreuz. Mein Vater war tot.</p>
<p>Es war Sonntag, als wir ihn in die Klinik brachten, wir wollten es nicht, doch außer dem Notarzt war niemand zu erreichen. Ein Drainageschlauch war gerissen. Mein Vater wird sterben, dass wussten wir, wir wollten ihn bei uns haben. Er wollte bei uns sein. Drei Tage mussten wir warten, uns mit Ärzten streiten, ehe der Krankenwagen erneut vorfuhr und diesen anderen Mann entlud. Ich sah meinen Vater nie wieder. Der Mann war tot. Die Nachbarin erzählte später, wie erschrocken sie vom Fenster wegsprang. Auch sie verlor ihren Mann. Damals. Erinnerungen.</p>
<p>Der Tod meines Vaters ist nun zwei Jahre her und erst heute finde ich langsam meine Stimme wieder. (Das zu lesen fällt mir schwer.) Ich verliere ihn nie und doch fehlt er mir. Unvergessen sein Humor. Mein Vater war cool. Unvergessen, wie meine Schwester in den letzten Stunden seine Hand hielt, wie ich und mein Bruder vor dem Fernseher saßen, eine Serie sahen, die ich davor und danach nie sah, Bier tranken, hofften, dass die Nacht abschiedslos an uns vorüber geht  und meine Mutter in das Zimmer kam, dass mein Vater nicht mehr betreten konnte, und sagte: „Wenn ihr euch verabschieden wollt, kommt.“</p>
<p>„Quäle dich nicht, wir wissen, dass du uns lieb hast. Schlaf ein!“</p>
<p>Unvergessen diese letzten Worte meines Bruders. Noch ein Blick und mein Vater schlief ein.</p>
<p>„Ist er jetzt schon tot?“</p>
<p>„Nein.“</p>
<p>„Aber er atmet nicht mehr.“</p>
<p>Gemeinsam lachen.</p>
<p>Eine Kerze wird geholt.</p>
<p>Lachen.</p>
<p>Der Kühlschrank voller Wein, da ich Besuch zu meinem zweiten Geburtstag erwartet hatte. Ein Jahr zuvor bin ich knapp einem Unglück auf der Autobahn entgangen. Was war mein Vater froh. Wir tranken den Kühlschrank leer und redeten. Gemeinsam.</p>
<p>Der Hausarzt kam, es folgte die Schwester vom Roten Kreuz. Meine Schwester und ich zogen meinen Vater sargfertig an. Er blieb noch den ganzen Tag bei uns. Wir holten Verwandte, Freunde, die ihn noch einmal sehen wollten und weinten.  Ich saß lange bei ihm während die Kerze brannte.</p>
<p>Schließlich fuhr ein silberner Lieferwagen vor. Mein Vater trug meine Schuhe.  Er wurde senkrecht aus dem Haus getragen, da es anders nicht möglich war. Mein Vater war Maurer und baute mit Humor. Meine Mutter weinte. Wir alle waren da. Ich geleitete ihn bis auf die Straße und fühlte mich ganz allein. Ein Trugschluss, wenn man in einer Reihenhaussiedlung wohnt, doch die Gardinen bewegten sich diesmal nicht.  Der Wagen fuhr fort, ich ging hinten in den Garten und sah ihm nach. Ich konnte zum ersten Mal weinen. Ich spürte den Blick meines Onkels, wie auch später zur Beisetzung, in meinem Nacken.  Alles braucht seine Zeit.  Doch der schmerzhafteste Abschied vollzog sich bei der Aufbahrung: Nicht nur, weil ich meinen Großvater zum ersten Mal sah, der mich aus der Leiche anlachte, sondern auch weil ich meine Schuhe unter der Sargdecke nicht mehr vorfand. Sie waren sehr bequem.  Wir traten in unsere Fußstapfen – Dankeschön!</p>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.9.13';
var flattr_uid = '16743';
var flattr_url = 'http://trmblg.de';
var flattr_lng = 'de_DE';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';
var flattr_btn = 'large';
var flattr_tle = 'the real man burns like god';
var flattr_dsc = '';
</script>
<script src="https://api.flattr.com/js/0.5.0/load.js?mode=auto" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/08/27/vatertag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>unliving</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/06/15/unliving/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/06/15/unliving/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 15 Jun 2010 16:59:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://trmblg.de/?p=5</guid>
		<description><![CDATA[Nichts fängt bei denWorten an, am Anfang ist Ruhe, dor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Nichts fängt bei denWorten an, am Anfang ist Ruhe, dort  liegt die Kraft, es fängt mit dem Schweigen an. Ehe der Schrei der Hölle erklang. Hochzeit der Freude. Leid der Geburt – gelähmt liegt im Bett mein Fleisch, beobachtend die Schwangerschaft  der Schwägerin. Erneut steht eine Hochzeit an, solle sie bezeugen. Akt der schwindenden Freude im Widerklang der Kultur.  Kraftlos wie ich bin. Freitag in Berlin. 30.Geburtstag von ihr.   Ich fand ein Buch von Sybille Berg, dass ich ihr schenken wollte; auch schon in Hinblick auf die Ehe.  Ich schaffe es nicht, es zu besorgen. Liege da und schreibe. schweige.   die eule hält mir den spiegel vor , die kuh brüllt MUUUHH! es bereitet mir Müh, den kopf zu heben. zu reden, das Schweigen Zu Brechen. Mich zu erbrechen. eine Freude: Ich blähte auf und wäre der Mann, der schlief.</div>
 <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/06/15/unliving/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>trmblg.de</title>
		<link>http://trmblg.de/2010/06/01/hallo-welt/</link>
		<comments>http://trmblg.de/2010/06/01/hallo-welt/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Jun 2010 15:55:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rolf Lohrenz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://rolf-lohrenz.de/trmblg/?p=1</guid>
		<description><![CDATA[Ein neues Blog geht an den Start. Ein Blog, dem im Tite [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste">Ein neues Blog geht an den Start. Ein Blog, dem im Titel die Vokale fehlen. Zwischen den Konsonanten, Lücken entstehen, die sich zu Abgründen auftun könnten. Abgründe, in die ganze Trümmerbrocken fallen können und die Lücke dennoch nicht zu schließen vermögen. Abgründe, an dessen Ränder Klippen emporragen. Man könnte versuchen sich von Klippe zu Klippe zu hangeln, wenn man stürzt, abrutscht, den Halt verliert, hinunter gar abstürzt, landet man auf den Vokalen. Man sieht sie nicht, doch sie sind immer da. Da unten oder oben, ganz nach Perspektive; ob man auf den Konsonanten steht oder bereits auf den Vokalen schwebt. Was sind das für Vokale? Fällt es sich auf  Einem besser, als auf einem anderen? Sind sie starr oder flexibel, variiert das nach Wetter- oder Gemütslage? Können wir das wissen oder erfahrbar machen? Ist das wichtig oder wenigstens interessant? Stell Dir die Frage: Interessiert dich das?</div>
<div id="_mcePaste">Wenn ja, wird das Blog mit dem Untertitel &lt;&lt;the real man burns like god&gt;&gt; an Ort und Stelle fortgesetzt…</div>
<script type="text/javascript">
var flattr_wp_ver = '0.9.13';
var flattr_uid = '16743';
var flattr_url = 'http://trmblg.de';
var flattr_lng = 'de_DE';
var flattr_cat = 'text';
var flattr_tag = 'blog,wordpress,rss,feed';
var flattr_btn = 'large';
var flattr_tle = 'the real man burns like god';
var flattr_dsc = '';
</script>
<script src="https://api.flattr.com/js/0.5.0/load.js?mode=auto" type="text/javascript"></script> <p>Feel free to Flattr this post at <a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank">flattr.com</a>, if you like it.</p> <p><a href="http://flattr.com/" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://trmblg.de/wp-content/plugins/flattrss/button-compact-static-100x17.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://trmblg.de/2010/06/01/hallo-welt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
